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Justus – das Buch

…unterwegs in Deutschland: gezielt handeln bei Anlagebetrug und Falschberatung

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Penny-Stocks und Konsorten

6. Februar 2012 · Keine Kommentare

PennystocksIn Meldungen zur Commerzbank-Aktie wird derzeit berichtet, dass nicht mehr viel fehle, bis die Aktie zum Penny-Stock wird. Doch wissen Sie, dass es sich bei Penny-Stocks eigentlich um Finanzvehikel des grauen Kapitalmarktes handelt, die jeder kennen sollte? Lesen Sie im neuen Fachbuch “Ruiniert statt reich? Kapitaleinlagen” (erschienen im Walhalla Verlag) von Dieter Fischer und Holger Schefold, wie Kapitalanlagen wirklich funktionieren, wo die Fallen lauern und was man tun kann, wenn man am Kapitalmarkt Geld wegen Falschberatung oder Kapitalanlagebetrug verloren hat.

Bei Penny-Stocks handelt es sich um Aktien, die unter einer Einheit in lokaler Währung liegen. In Euro also Aktien, die einen Wert von weniger als einem Euro besitzen. In den Vereinigten Staaten geht man noch etwas weiter und zählt alle Aktien dazu, die unter einem Wert von fünf Dollar notieren.

In der Praxis hat sich der Begriff “Penny-Stock” jedoch für Anlagevehikel des so genannten “grauen Kapitalmarktes” etabliert: Aktien (mit einem Wert von unter einer Einheit in lokaler Währung), die ein oftmals sehr geringes Handelsvolumen und eine hohe Wertschwankungsbreite (Volatilität) aufweisen. Diese Art der Penny-Stocks wird in der Regel im ungeregelten Freiverkehr (grauer Kapitalmarkt) gehandelt und ist das Objekt von Spekulanten.

Wer Geld anlegt, muss über Vehikel des grauen Kapitalmarktes Bescheid wissen – werden sie nicht selten als “heißer Tipp” gehandelt und kommen als Schnäppchen übers Fax oder per E-Mail ins Haus.

Besonders gut “funktioniert” der graue Kapitalmarkt bei steuermüden Besserverdienern, Gewinnsüchtigen, Schnäppchenjägern, Leichtsinnigen und Leichtgläubigen. Eine Studie der Kriminalpolizei hat gezeigt, dass “verheiratete Männer mittleren Alters in selbständigen Berufen” besonders anfällig dafür sind, auf Angebote des grauen Kapitalmarktes herein zu fallen.

Kapitalanlagen des grauen Kapitalmarkts zeichnen sich dadurch aus, dass sie staatlich nicht geregelt sind oder dass geregelte Produkte betrügerisch genutzt werden. Im Kern bietet irgendein Verkäufer irgendein Produkt an, indem er ein ordentliches Produkt betrügerisch benutzt. Oder die Anlage an sich ist betrügerisch konstruiert. Der Anbieter legt die Konditionen selbst fest, wirbt damit vorzugsweise mit dem Schnäppchen-Charakter des Produktes (Limitierung & hohen Renditen) und begeht dabei oftmals einen handfesten Anlagebetrug.

Am grauen Kapitalmarktes werden oft überteuerte, nicht werthaltige, fragwürdige Anlageempfehlungen gehandelt, die oft im Zusammenhang stehen mit:

  • Front- oder Parallel Running (der Anbieter setzt sich mit eignen Orders vor den Kunden oder läuft wenigstens mit)
  • Scalping (der Anbieter erzeugt Kurssteigerungen durch gezielte Tipps/Nachfragesteigerung und verkauft dann die eigenen Papiere. Es handelt sich um eine verbotene Kursmanipulation.)
  • Churning bei Betreuung/Verwaltung (Spesenschinderei durch sinnentleertes Umschichten eines Depots)
  • überteuerte Penny-Stocks (hochriskante Aktien im ungeregelten Freiverkehr)

Weitere typische Produkte des grauen Kapitalmarkts sind:

  • Diamanten (mit wertlosen Zertifikaten/Rückkaufgarantien)
  • P-Bonds (unverzinsliche UK-Staatsanleihen, verkauft als fest- oder hochverzinslich)
  • Time-Sharing-Modelle bei Ferienunterkünften (oftmals gar nicht existent)
  • Bankgarantiegeschäfte (per se nicht handelbar)

Gehandelt werden oft auch Schuldverschreibungen im Sinne hochriskanter Privatplatzierungen von mehr oder weniger seriösen Herausgebern (Emittenten), die als gesicherte Anlagen angeboten werden. Stiftung Finanztest kommt bei diesen Direktanleihen zum Urteil “mit Sicherheit riskant”. Bei Waren-/Finanz-Termingeschäften kommt es am grauen Kapitalmarkt regelmäßig zu Provisions- und Kostenschinderei. Dies trifft auch bei Wohnimmobilien und bei Unternehmensbeteiligungen zu, die außerdem oft überteuert und nicht werthaltig sind aber als inflationsgeschützte Sachwertanlage zur Altersvorsorge vermarktet werden – zusammen mit riskanten Kreditmodellen.

Der graue Kapitalmarkt ist vor allem in der Bundesrepublik sehr aktiv. Der Präsident des Deutschen Anlegerschutzbundes, Klaus Nieding, taxiert den Schaden auf 20-30 Mrd. Euro – Betrug, überhöhte Provisionen, Misswirtschaft und andere Missbräuche. Es gibt zahlreiche Promi-Fälle, wie den EuropeanKingsClub (Gelnhausen) – die Gründerin/Leiterin wurde 1997 für die Verursachung eines Schadens von etwa einer halben Milliarde Euro zu acht Jahren Gefängnis verurteilt. Auch bekannt: Der Düsseldorfer “Finanzprofi” Frank Schaefer mit seinem Unternehmen “Caviar Creator”, der Anlegern Phantasierenditen mit der Kaviarproduktion versprach, 47 Mio. Euro von 3.000 gutgläubigen Anlegern einsammelte und jetzt wegen Anlagebetrugs in U-Haft sitzt. Weitere Fälle sind im Rahmen der Kapitalmarktkrise ans Tageslicht gekommen, wie beispielsweise der Madoff-Fall in den USA (bekannter Schaden ca. 36 Mrd. US-Dollar) oder der Coup des deutschen “Mini-Madoff” Helmut Kiener mit dem “K1 Global Sub Trust”-Fonds und “K1 Invest” in der Karibik (bekannt ca. 525 Mio. Euro).

Der Übergang zwischen grauem Kapitalmarkt und Anlagebetrug ist fließend. Viele Betrugssysteme brachen erst mit der Finanzkrise zusammen, da Anleger in schlechten Zeiten schneller an ihr eingesetztes Kapital heran wollen und neue Geldgeber schwerer zu finden sind – die Betrüger gelangen schlicht in Geldnot.

Schützen Sie sich und ihr Geld jetzt und lesen Sie folgende Inhalte

  • Gibt es eine regelrechte Schädigerindustrie?
  •  Worin bestehen die Interessenkonflikte zwischen Anleger und Anlageberater?
  •  Und wie profitiert der Anlageberater von seinem Wissensvorsprung?
  • Was für Anlageprodukte gibt es?
  • Wie sehen die rechtlichen Rahmenbedingungen aus?
  • Und vor allem: Wie kann der betrogene Anleger sein Geld zurückbekommen?

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Pressemitteilung: Start der Deutschlandreise

2. September 2011 · Keine Kommentare

Am 1. September 2011 erschien die folgende Pressemitteilung, u. a. auf wallstreet-online.de.

Geld ist für Viele immer noch ein Thema, mit dem man sich nicht gerne beschäftigt. Das gilt besonders dann, wenn man im Rahmen einer Kapitalanlage Geld verloren hat. Oft ist dieser Verlust jedoch nicht die Schuld des Anlegers, sondern das Ergebnis einer Falschberatung bzw. eines Anlagebetrugs durch die Bank, wie vor allem die Finanzkrise gezeigt hat. Einige typische Fälle beispielsweise hat am 11. Juli 2011 das ZDF-Wirtschaftsmagazin WISO mit der Dokumentation “Die Bank gewinnt immer” aufgegriffen und dargestellt.

Was Sparer und Anleger jetzt in dieser Situation gezielt gegen Anlagebetrug und Falschberatung tun können, macht das aktuell im März erschienene Buch “Ruiniert statt reich?” deutlich, das jetzt auf Deutschlandreise geschickt wird.

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Juhu, jetzt geht´s dann los…

9. August 2011 · 1 Kommentar

…und mein Blutdruck ist weiterhin konstant oben – Mensch bin ich gespannt…

Heute haben meine Autoren den Film zu meiner Deutschlandreise online gestellt, um zu zeigen, warum ich nächste Woche meine Deutschlandreise antrete. Los geht´s – wo sollte es anders sein – in [MEHR LESEN ]

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Die letzten Reisevorbereitungen laufen

5. August 2011 · Keine Kommentare

Während auf Facebook noch die Abstimmung läuft, wie ich letztendlich aussehen werde, packe ich gerade meinen Koffer. So langsam aber sicher bekomme ich auch ein bißchen Reisefieber. Wohin wird es mich verschlagen? Wen werde ich auf meiner Deutschlandreise begegnen? Wie lange wird meine Reise überhaupt gehen? [MEHR LESEN ]

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